Genderquatsch mit Gabriele

Angeblich sind Piraten antifeministische Radikale. Frauen haben nichts zu sagen, und Feminismus kommt dort nicht vor – also müssen sie frauenfeindlich sein.
Falsch, falsch und – falsch.
Nach einer Bauchlandung, die daran lag, daß sich Piraten – vor allem Frauen – vom letzten Versuch, Feminismus in die Piratenpartei einzuführen vor den Kopf gestoßen fühlten, hat sich der Feminismus eine Position in der Partei erkämpft.
Was nicht nur Vorteile hat.
Teil 2 der Artikelserie um “Piraten und das Geschlecht” untersucht die Geschichte des Feminismus in der Partei – und hinterfragt, ob es nicht besser wäre, wenn einer der Gegenpole wieder aktiver würde.
Vor allem die Abkehr von “Postgender” würde bedeuten, die Piraten gäben eines ihrer fortschrittlichsten Merkmale weitgehend auf… von der Thematisierung der legitimen Forderungen des Maskulismus, der in der Anfangszeit einmal stärker war, ganz zu schweigen.

Piraten und das Geschlecht

Angeblich ist die Piratenpartei rechts und frauenfeindlich. Wer solche Totschlagargumente liest und ständig Marina Weisband als Repräsentant der Partei sieht, der ist zu recht skeptisch.
Die Piraten haben einige sehr interessante Ansätze zur Geschlechts- und Gleichstellungspolitik – für die “Post-Gender” nur ein Stichwort ist, und die sich nicht annähernd in “keine Quoten” und “generalisiertes Maskulinum” erschöpfen. Die Partei ist auch nicht frei von Rollenverhalten – weit entfernt davon!
Im ersten Artikel zum Umgang der Piraten mit dem Geschlecht werden zunächst die Begriffe definiert, mit denen man gerade emsig aneinander vorbeiredet.

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