• Das deutsche Volk entfaltet in den Stunden der Not höchste und bemerkenswerte Tugenden.
    Aber ich fürchte, daß es nicht in gleichem Maße den Stunden des Glücks gewachsen ist.
    Ludwig Ehrhard

Wie weit darf ein Streit um Kernkraft gehen?

Manchmal sollte man auch bei hitzigen Themen durchatmen, sich zurücklehnen und dafür sorgen, daß man im Text sachlich bleibt. Gerade gesehen bei den “AntiAtomPiraten” im Zusammenhang mit dem Dual Fluid Reaktor: Ein Artikel in einer Universitätszeitschrift über ein Forschungsergebnis der Kernphysik Das führte zu (vorhersagbaren) Wellen, so daß der leitende Professor etwas klarstellen mußte (aber … Weiterlesen

Können Waffenverbote und Waffenkontrollen Gewalt verhindern?

Ursprünglich veröffentlicht auf Katja Triebel:
Anhand von wissenschaftlichen Daten aus dem In- und Ausland habe ich die Argumente für die folgenden Fragen zusammengetragen, sowie eine Auswertung und mehrere Lösungsvorschläge verfasst. Können Waffenverbote Amokläufe verhindern? Können Verbote von bestimmten Waffentypen die Auswirkungen von Gewalt reduzieren? Warum sind bestimmte Waffentypen verboten? Können Waffenkontrollen Gewalttaten verhindern?…

Genderquatsch mit Gabriele

Angeblich sind Piraten antifeministische Radikale. Frauen haben nichts zu sagen, und Feminismus kommt dort nicht vor – also müssen sie frauenfeindlich sein.
Falsch, falsch und – falsch.
Nach einer Bauchlandung, die daran lag, daß sich Piraten – vor allem Frauen – vom letzten Versuch, Feminismus in die Piratenpartei einzuführen vor den Kopf gestoßen fühlten, hat sich der Feminismus eine Position in der Partei erkämpft.
Was nicht nur Vorteile hat.
Teil 2 der Artikelserie um “Piraten und das Geschlecht” untersucht die Geschichte des Feminismus in der Partei – und hinterfragt, ob es nicht besser wäre, wenn einer der Gegenpole wieder aktiver würde.
Vor allem die Abkehr von “Postgender” würde bedeuten, die Piraten gäben eines ihrer fortschrittlichsten Merkmale weitgehend auf… von der Thematisierung der legitimen Forderungen des Maskulismus, der in der Anfangszeit einmal stärker war, ganz zu schweigen.

Piraten und das Geschlecht

Angeblich ist die Piratenpartei rechts und frauenfeindlich. Wer solche Totschlagargumente liest und ständig Marina Weisband als Repräsentant der Partei sieht, der ist zu recht skeptisch.
Die Piraten haben einige sehr interessante Ansätze zur Geschlechts- und Gleichstellungspolitik – für die “Post-Gender” nur ein Stichwort ist, und die sich nicht annähernd in “keine Quoten” und “generalisiertes Maskulinum” erschöpfen. Die Partei ist auch nicht frei von Rollenverhalten – weit entfernt davon!
Im ersten Artikel zum Umgang der Piraten mit dem Geschlecht werden zunächst die Begriffe definiert, mit denen man gerade emsig aneinander vorbeiredet.

Bonvi’sche Theorie der Sprachfindung

Wenn man irgendwo einen jüdischen Ur-Ur-Urgroßvater entdeckt hat und gegen die “Islamisierung” “EUrabiens” “auf jüdisch” machen will, ist oft ein Problem, daß man keine Spur eines Schimmers einer homöopathischen Dosis von Iwrith hat – wirken Iwrith-Ausdrücke an passenden – und vor allem unpassenden – Stellen im Text doch erst richtig “jüdisch”. Damit man nicht über Webtranslatoren oder VHS-Kurse authentische Ausdrücke erst zusammensuchen muß, die dann doch mißverständlich sind (You wanna do WHAT with my cat?!? – Ah, you mean “Let’s get something to eat”!), hier eine einfache Anleitung zum “iwritheln”.

Abtreibung – Versuch einer sachlichen Bestandsaufnahme

Über kein anderes Thema wird so emotional, und in solchen Extremen, diskutiert wie über Abtreibung. Und bei keinem zweiten Thema dürfte die Kluft zwischen veröffentlichter und allgemeiner Meinung so groß sein. Nein. Ich rede jetzt nicht von einer Verschwörungstheorie über die angebliche Kontrolle der Medien durch linke Feministinnen/rechte Familienfundamentalisten (nichtzutreffendes bitte streichen). Die Deutung, Abtreibungsgegner … Weiterlesen

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 248 Followern an